Unsere Leitthemen

Drei Leitthemenprägen die Planung, Gestaltung und das Programm der kommenden Jahre.

Die Bundesfestung aus dem 19. Jahrhundert ein bedeutendes Stück Ulmer Stadtgeschichte. Sie ist eine der größten erhaltenen Festungsanlagen Europas. Die Landesgartenschau bindet sie stärker in das Stadtleben ein, macht ihr historisches Erbe sichtbar und erlebbar.

Zwischen Wilhelmsburg, Kienlesbergbastion, Blaubeurer Tor und Ehinger Tor entsteht ein zusammenhängender Erlebnisraum. Durch bessere Wege, Aufenthaltsbereiche und gestalterische Elemente werden die Bauwerke aufgewertet und besser zugänglich. Die Festungsanlage wird zu einem Ort der Begegnung und lebendiger Geschichte, mit dem sich die Ulmer*innen identifizieren können.

Die historischen Bauwerke werden dabei nicht nur erhalten, sondern aktiv genutzt: Altes und Neues verbindet sich zu Orten für Veranstaltungen, Ausstellungen, Führungen und kulturelle Angebote.

Die Landesgartenschau bringt Menschen zusammen.

Neue Grünflächen, Plätze und Aufenthaltsbereiche schaffen Raum für Begegnung, Bewegung und gemeinsame Erlebnisse. Spielplätze, Sportflächen, barrierefreie Bereiche und interkulturelle Veranstaltungen bieten Treffpunkte für Menschen aller Generationen.

Gerade im dicht besiedelten Dichterviertel und in der Weststadt schafft die Landesgartenschau neue Orte. Die bisher durch die B10 getrennten Stadtteile rücken näher zusammen. Wo Menschen vieler Kulturen zusammenleben, entstehen Räume für Gemeinschaft, Austausch und ein lebendiges Miteinander.

Spaziergang Familie und Freunde divers an der Wilhelmsburg

Mit der Landesgartenschau setzt Ulm ein klares Zeichen für eine zukunftsfähige und klimafreundliche Stadtentwicklung.

Ein wichtiger Schritt ist die Entsiegelung von Flächen und der Rückbau von Verkehrsanlagen an der stark befahrenen B10, etwa durch die Untertunnelung im Bereich des Blaubeurer Tors. Dadurch entstehen neue Grünflächen, die das Stadtklima verbessern und gleichzeitig attraktive Aufenthaltsorte schaffen.

Die neuen Grün- und Wasserflächen fördern außerdem die Artenvielfalt. Sie bieten Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Gleichzeitig machen sie sichtbar, wie nachhaltige Stadtentwicklung konkret aussehen kann.